Mittwoch, 28. August 2013

Lumea - Die Anwendung

Hallo ihr Lieben!

So nach und nach hatte ich euch das Philips Lumea Precision Plus ja bereits vorgestellt: Eine erste Vorstellung mit ein par Daten und Fakten zum Lumea, dann für wen das Gerät geeignet ist und für wen nicht sowie den Bestellumfang und nähere Informationen zum Gerät.

Nun möchte ich euch heute noch ein bisschen was über die Anwendung erzählen, nachdem ich das Gerät nun einige Male verwendet habe.

Vor der ersten Anwendung:
Noch vor der ersten Anwendung des Gerätes sollten einige Dinge beachtet werden. Zu aller erst muss das Gerät erst einmal für ein par Stunden mit dem beigelegten Aufladegerät aufgeladen werden.
Zudem sollten vor der ersten Verwendung von Lumea alle beigelegten Informationen (Informationen zur Anwendung, Warnhinweise etc.) sorgfältig gelesen werden.
Dabei stößt man dann auf die Tabelle zur Bestimmung der Lichtintensität anhand der Haut- und Haarfarbe:

Wie schon erwähnt, ist das Gerät nicht für jede Frau geeignet, sondern abhängig von Haut- und Haarfarbe und weiteren Faktoren die ich euch *hier* bereits aufgelistet habe.
Wenn ihr euch dann alle Informationen rund um Lumea verinnerlicht habt dann könnt ihr mit den direkten Vorbereitungen für die Anwendung beginnen, indem ihr die zu behandelnden Körperstellen ordentlich rasiert. Vor der kompletten Anwendung solltet ihr noch einen Hauttest in der ermittelten Lichtstufe durchführen, bei dem ihr an einer möglichst wenig empfindlichen Stelle (z.B. am Bein) das Gerät verwendet, 24 Stunden abwartet und dann nach seht, ob die Haut irgendwie reagiert, gerötet ist o.ä. Sollte dies der Fall sein, sollte das Gerät auf einer niedrigeren Stufe noch einmal getestet werden.


Die Anwendung:
Die Anwendung des Philips Lumea Precision Plus ist generell recht simpel. Nachdem das Gerät aufgeladen wurde, sucht man sich je nach Körperregion den passenden Aufsatz aus, schaltet das Gerät und die passende Lichtintensität ein. Die zu behandelnde Körperstelle sollte gereinigt werden und Rötungen, Muttermale, Tattoos o.ä. müssen überklebt bzw. mit einem weißen Kajal abgedeckt werden und bei größeren Tattoos sollte das Gerät an der entsprechenden Stelle nicht verwendet werden. Dann wird das Gerät so auf der Haut positioniert, dass der druckempfindliche Außenring komplett auf der Haut liegt und herunter gedrückt wird. Dann leuchtet die "Ready-Anzeige" auf der Rückseite des Geräts grün auf und die Anwendung kann mit dem herunterdrücken der Lichtimpuls-Taste gestartet werden. Man kann nun das Gerät immer wieder absetzen und die Taste neu herunter drücken oder mit der sogenannten "Slide and Flash" Funktion den Anwendungsknopf durchgängig herunter gedrückt lassen und die Hautstelle nach jedem "Flash", also Blitz, wechseln. Die Anwendung ist im folgenden Video recht gut zu sehen:

Wie in dem Video zu sehen ist, ist die Anwendung von Philips Lumea Precision Plus relativ einfach, allerdings möchte ich auch hinzufügen, dass ich die Anwendung gerade an etwas schwerer zu erreichenden Stellen (Unterseite der Beine) etwas umständlich finde. Zwar kommt man mit dem Gerät sehr leicht an die Hautpartien, aber man muss bzw. möchte den Bereich ja auch sehen um zu wissen, wo man das Gerät schon angewendet hat und wo nicht. Beim rasieren beispielsweise kann man ja fühlen, wo man schon rasiert hat und wo nicht - bei Lumea geht das natürlich nicht. Daher habe ich bei meiner Lumea Anwendung teilweise ganz schöne Verrenkungen gemacht um sicher zu gehen, dass ich keine Stelle vergessen habe. Somit ist die Anwendung mit Lumea meiner Meinung nach etwas umständlicher als mit dem Rasierer - dafür ist sie nach einer Weile wesentlich seltener notwendig.

Anwendungstipp:
Nachdem man sich vor der Behandlung mit Lumea immer sorgfältig rasiert (da das Gerät ja nicht dafür da ist, aktuell vorhandene Haare zu entfernen, sondern einen weiteren Wachstum verhindern soll) ist es immer etwas schwierig zu wissen, an welchen Stellen man schon geblitzt hat und an welchen nicht. Gerade bei größeren Flächen wie dem Bein kann es da schnell passieren, dass man eine Körperregion vergisst oder versehentlich doppelt behandelt.
Um dies zu verhindern kann man vor jeder Anwendung mit einem weißen Kajal (oder etwas ähnlichem, wichtig ist nur, dass es sehr hell ist!!) Linien auf die Beine malen, damit man dann immer sieht wo man schon geblitzt hat und wo nicht. Ich habe das dann vor jeder Anwendung gemacht, da ich Lumea meist verwendet habe, während ich beispielsweise eine Serie angesehen habe, weshalb ich eh immer leicht abgelenkt war und natürlich nicht wollte, dass ich manche Körperstellen vergesse oder doppelt behandle. Ich habe dann auch immer die "Spalten" die ich mit Lumea bereits geblitzdingst hatte, "weggestrichen" um ganz sicher zu gehen  ;-)

Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Anwendung hängt selbstverständlich von der zu behandelnden Körperregion ab.
Für den Oberlippen-Bereich dauert die Anwendung etwa eine Minute, pro Achsel ebenfalls ein bis zwei Minuten, für einen Unterschenkel etwa 15 Minuten, für ein ganzes Bein etwa 25 Minuten. Allerdings müsste bei den ersten 5-8 Anwendungen noch die Zeit zum rasieren dazu gezählt werden, ebenso das Linien malen mit dem Kajal, falls man es denn macht. Nach spätestens acht Anwendungen (an den Beinen) sollte das vorherige rasieren nicht mehr notwendig sein. An anderen Körperstellen, beispielsweise der Bikinizone, kann es länger dauern, bis ein vorheriges rasieren nicht mehr notwendig ist, was daran liegen kann, dass die Haare in diesem Bereich dicker sind.


Gefühl der Anwendung:
Eine der wohl wichtigsten Fragen ist die Frage nach dem Gefühl der Anwendung und ob Lumea weh tut. Grundsätzlich habe ich die Anwendung als schmerzfrei empfunden. In dem Moment, in dem der Blitz auf die Haut trifft, wird es ziemlich warm auf der Haut, was ich aber als relativ angenehm empfunden habe.
Wenn man jedoch Muttermale/Rötungen o.ä. nicht ordentlich z.b. mit einem weißen Kajal abdeckt (was vor jeder Anwendung dringend gemacht werden muss!!) kann es recht schmerzhaft werden, da dann die jeweilige (dunkle) Stelle zu viel Licht aufnimmt, wodurch die Haut punktuell sehr, sehr heiß wird. Das fühlt sich dann an, wie ein heißes Stechen oder piksen und ist ziemlich unangenehm, weshalb man mit dem abdecken sehr sorgfältig sein sollte.
Das ist mir anfangs leider hin und wieder passiert, wenn ich vergessen hatte kleine, gerötete Pickelchen ordentlich abzudecken.


Sind noch Fragen offen zur Anwendung von Lumea?






Kommentare:

  1. ein sehr toller Bericht!!
    gut erklärt :)

    EIn tolles Produkt.

    glg Katja

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    1. Freut mich sehr, dass dir mein Bericht gefällt und dir weiter hilft :-)

      LG

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  2. Nein du musst bei MSH kein Fashion Blogger sein aber die meisten dort sind es. Es gibt auch eine neue Rubrik, die heißt Beauty. Da können sich die Beauty Blogger austoben.

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  3. Meine Mama benutzt auch so ein Gerät, jedoch nicht das von Philips, und ist sehr zufrieden damit. Sie hat einige Härchen über den Lippe, die sie damit "wegblitzt" ;-)
    Hast du das Gerät denn auch schonmal zum Entfernen der Achselhaare benutzt? Das würde mich sehr interessieren, da ich trotz Rasur meist noch schwarze Pünktchen (die Wurzeln) unter den Armen habe.

    Liebe Grüße

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    1. Also ich habe das Gerät schon unter den Achseln verwendet, allerdings war ich dort nicht konsequent genug und hab es irgendwann schleifen lassen. Schwarze Pünktchen durch die Wurzeln müssten dann aber weg sein, da die Haare ja an der Haarwurzel direkt ausfallen.

      LG

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